Aufnahmeverfahren

 

Die Anmeldung erfolgt durch eine einweisende Stelle an die Heimleitung.

 

Es findet ein erstes, unverbindliches Aufnahmegespräch mit den Eltern und einer Vertretung der einweisenden Stelle statt. Dieses Gespräch dient dazu, das Heim und dessen Auftrag kennen zu lernen.

 

Besteht nach dem ersten Gespräch Interesse für eine Aufnahme, findet ein zweites Gespräch statt, bei dem die Modalitäten für die Aufnahme festgelegt werden. An diesem Gespräch nehmen die Eltern, das Kind/der/die Jugendliche, die einweisende Stelle, die Institutionsleitung/Bereichsleitung, die Teamleitung und die Bezugsperson der betreffenden Gruppe teil.

 

In den ersten zwölf Wochen (Diagnostikphase) werden nach einem standardisierten Verfahren Beobachtungen zum Kind/Jugendlichen und zur Familie gemacht. In Gesprächen mit den Eltern und dem Kind/Jugendlichen versuchen wir uns ein Bild über die Situation zu machen und die Sichtweise von Eltern und Kind/Jugendlichen mit einzubeziehen. Nach diesen zwölf Wochen werden die Aussagen und Beobachtungen der Beteiligten zusammengetragen und es wird über eine definitive Aufnahme entschieden.