Geschichte

 

Im Jahre 1872 wurde im aufgehobenen Kloster „Mariae Krönung“ in Baden von den Familien Rohn und Borsinger die Armenerziehungsanstalt gegründet. Die Leitung wurde den Schwestern vom Heiligen Kreuz in Menzingen übertragen.

 

Im Jahre 1892 wurde die Anstalt als juristische Person von der Regierung anerkannt und damit staatsbeitragsberechtigt. Sie beherbergte zu diesem Zeitpunkt etwa 80 Kinder.

 

1911 wurde die Institution umstrukturiert. 70 Kleinkinder und 50 Schulkinder fanden darin Platz. Bis 1952 wurde eine eigene Schule betrieben.

 

Im Jahre 1964 zog das Heim nach Wettingen um. Es beherbergte in seinen Häusern in den sechziger und siebziger Jahren ständig 50 bis 60 Kinder vom Säugling bis zum Alter von 16 Jahren. Für ihr Wohl trugen ca. 10 Menzinger Schwestern die Verantwortung.

 

Von 1990 bis 1992 wurden die Schwestern im Sinne einer Übergangsphase von weltlichem Personal abgelöst.

 

1993 wurde ein zeitgemässes pädagogisches Konzept für die drei Wohngruppen entwickelt.

 

1995 wurde einer von zwei Kindergärten geschlossen und bald konnte eine vierte Wohngruppe eröffnet werden.

 

Bis zum heutigen Tag funktionieren die vier Wohngruppen im Rahmen des Gesamtkonzeptes relativ autonom und die acht Kinder und Jugendlichen auf einer Wohngruppe werden von ausgebildeten Sozialpädagoginnen und -pädagogen betreut.

Die Kinder und Jugendlichen besuchen den öffentlichen Unterricht in Wettingen.

 

Im August 2011 wurde in Würenlos eine Aussenwohngruppe für sechs Jugendlichen/Lehrlinge und im August 2014 eine Wohngruppe "Begleitetes Wohnen" in Wettingen für drei Jugendlichen/Lehrlinge, die aus den angestammten Wohngruppen vom Heim kommen, eröffnet.

 

Seit dem 1. Januar 2004 arbeitet das Kinderheim im Auftrag des Kantons Aargau auf Basis eines Leistungsvertrages.